Wichtige Warnung: Dies ist ein historischer Archivtext, keine aktuelle Maschinenspezifikation, Risikobewertung oder Schneidanleitung. Maschinentypen, Formeln, Klingenabmessungen, Zahnprofile, Geschwindigkeiten, Schärfen, Spreizung und Einstellung müssen anhand der geltenden Vorschriften, der Herstellerdokumentation und der Regeln für sicheres Arbeiten überprüft werden.

Bei diesem Text handelt es sich nicht um ein Maschinenangebot, Prüfblätter oder Servicedokumentation von Savo Kusić. Der Schwerpunkt des aktuellen Angebots liegt auf Fenstern, Türen und zugehörigen Lösungen.

Zweck und Arten von Kreissägen

Maschinen für Kreissägen werden zum Schneiden von Stämmen in Bretter und Balken, zum Längs-, Quer- oder Diagonalschneiden von Brettern entsprechend den vorgegebenen Abmessungen verwendet. Kreissägemaschinen dienen zum Schneiden von Stämmen in Bretter und Balken, zum Längs-, Quer- oder Schrägschneiden von Brettern nach vorgegebenen Maßen.

Dementsprechend lassen sich Kreissägemaschinen in folgende Hauptgruppen einteilen: Kreissägemaschinen zum Schneiden von Baumstämmen; Maschinen mit Kreissäge zum Längsschneiden von Brettern; Maschinen mit Kreissäge zum Schneiden dicker Bretter in dünne: Maschinen mit Kreissäge zum Querschneiden; Maschinen mit Kreissäge für Längs-, Quer- und Diagonalschnitt (universell).

Das Schneidgut kann der Maschine manuell oder maschinell zugeführt werden. Die maschinelle Platzierung in der Maschine kann mit Rollen, mit Rollen und Scheiben oder mit Raupen erfolgen. Die Raupeninstallation ist die perfekteste, da sie Schnittgenauigkeit, Sicherheit und Maschinenschutztechniken gewährleistet (Abb. 1).

Historische Ansicht einer Kreissäge mit Kettenantrieb, Archivtag 20190927 100717

Abbildung 1: Kreissägemaschine mit Kettenantrieb zum Schlitzen

Kreissägemaschinen können mit einer, zwei oder mehreren Sägen ausgestattet sein.

Tabelle 1 gibt die technischen Eigenschaften der gängigsten Maschinentypen mit Kreissägen an. Eine kreisförmige Pendelsäge der Marke 4 - KM, die auf Abb. 2 vorgestellt wird, kann zum Querschneiden von Brettern unter ländlichen Baubedingungen verwendet werden. Es ist einfach zu handhaben, sehr ergiebig und liefert eine relativ gute Schnittqualität.

Pendel- und Universalkreissägen

Historische Ansicht der Pendelsäge, Archivtag 20190927 100917

Abbildung 2: Pendelkappsäge

Tabelle 1: Technische Eigenschaften der gängigsten Kreissägemaschinentypen

Historische Tabelle der technischen Eigenschaften von Kreissägen

In kleineren Werkstätten für Holzbearbeitung und im ländlichen Bauwesen werden Universalmaschinen der Marken C – 2M und CU – 2 zum Längs- und Querschneiden von Materialien eingesetzt. Mit diesem Maschinentyp können verschiedene Holzelemente schräg geschnitten werden. Bei Abb. 3 wird eine Maschine mit einer Kreissäge mit automatischem Vorschub von Längsschnittmaterial vorgestellt.

Historische Darstellung von Rundschreiben mit mechanischer Verschiebung, Archivmarke 20190927 1014441

Abbildung 3: Kreisförmig zum Längsschneiden mit mechanischer Verschiebung 

Historische Berechnung der Produktivität

Die Produktivität einer Pendelsäge für eine Schicht in Stücken hergestellter Elemente kann durch die Formel P = 480 Kg (n - m) bestimmt werden, wobei P die Anzahl der Schnitte für eine Schicht ist; n – Anzahl der Schnitte pro Minute; m – zusätzliche Schnitte zum Nivellieren der Stirn und zum Ausschneiden defekter Stellen. Wenn die Anzahl der Schnitte bis zu 7 pro Minute beträgt, wird m gleich 1 – 2 angenommen, und wenn die Anzahl der Schnitte zwischen 8 – 12 pro Minute liegt, wird m gleich 2 bis 8 angenommen; Kg – Auslastungskoeffizient des Arbeitstages, der Unterbrechungen im Maschinenbetrieb, Ruhezeiten der Arbeiter, Zeit zum Einstellen der Maschine usw. berücksichtigt. Bei Maschinen mit manueller Materialzuführung wird Kg mit etwa 0,93 angenommen. 

Die Produktivität einer Maschine mit einer Kreissäge in Stücken hergestellter Elemente in einer Schicht kann nach der Formel bestimmt werden: P = 480 und Kd Kst/ Lm, wobei P – Produktivität in Stücken hergestellter Elemente während einer Schicht; i – Verschiebungsgeschwindigkeit; Kd – der Auslastungskoeffizient eines Tages, der 0,9 entspricht; Kst – Ausnutzungskoeffizient der Maschine, der gleich 0,6 ist; L – Länge der Elemente, m; m – durchschnittliche Anzahl von Schnitten für ein Element.

Bleche und Zahnprofile

Sägeblätter für Kreissägen werden entsprechend ihrer Konstruktion in Flach-, Doppelkegel-, Rechtskegel-, Linkskegel- und Hobelsägen unterteilt.

Flachkreissägeblätter werden meist zum Längs- und Querschneiden von Holz verwendet. Ihre Abmessungen sind in Tabelle 2 angegeben.

Tabelle 2: Blattabmessungen von Flachkreissägen zum Längs- und Querschneiden von Holz

Historische Maßtabelle von Kreissägeblättern, Archivmarke 20190927 1014442

Die Durchmesser der Löcher für die Sägewelle betragen: 20, 80, 40, 50, 75 und 85 mm. Sägeblätter bestehen aus Stahl der Marke 89. Die Profile und Abmessungen der Zähne der Sägeblätter von Flachkreissägen zum Längs- und Querschneiden von Holz sind auf Abb. 4 angegeben. In Tabelle 3 sind die Größen der Winkel der Sägeblätter der Flachzähne von Kreissägen angegeben. Die Höhe des Sägezahns und der Radius der Abrundung der Innenecke werden aus folgenden Verhältnissen ermittelt: Bei einer Säge Längsschnitt h = (0,4 / 0,5)t; Bei der Kappsäge h = (0,6 / 0,9)t; Für Sägen zum Längs- und Querschneiden h = (0,1 ​​/ 0,15)t.

Tabelle 3: Blattwinkelgrößen von Flachkreissägen zum Längs- und Querschneiden von Holz Profil der Zähne Winkelgrößen γ β α Schneidsägen I
II
III 20
35
35 40
40
40 30
15
15 Kappsägen IV
V
VI -25
-15
0 50
45
40 65
60
50

Historische Ansicht des Kreissägezahnprofils, Archivmarkierung 20190927 101743

Abbildung 40: Profil I – IV und Zahnmaße von Flachkreissägeblättern

Historische Wartungs- und Anpassungsverfahren

Kreissägeblätter werden auf speziellen automatischen Sägeschärfmaschinen geschärft, wobei sich weder das Profil noch die Größe des Schnittwinkels, das Schärfen oder der Innen- und Außenwinkel ändert. Das Schneiden neuer Zähne erfolgt durch spezielle Stanzmaschinen mit entsprechendem Kopf. Die Kontrolle des Zahnprofils und der Größe der Eckelemente erfolgt mit speziellen Schablonen und Winkelmessern. 

Anstatt die Zähne von Dachrinnen-, Kreis- und Bandsägen zu schärfen, wird beim Längsschneiden manchmal eine Komprimierung durchgeführt, die darin besteht, die Vorderkante der Zähne zu erweitern. Der Vorteil der Kompression gegenüber der Aufweitung besteht darin, dass sich die Größe der Aufweitung im Betrieb nicht verändert, die Schnittkraft symmetrisch auf den Zahn wirkt und der Flor gleicher Dicke abgetragen wird. Über die gesamte Schnittbreite kann die Zahnteilung um 30 — 40 % vergrößert werden, ohne die Schnittqualität zu beeinträchtigen.

Beim Schneiden treten im Sägeblatt Spannungen unterschiedlicher Größe und Richtung auf, die zur Entstehung von Wölbungen an Schwachstellen usw. führen. Bevor das Sägeblatt auf der Maschinenwelle montiert wird, muss es leicht gehämmert werden, wodurch die entstandenen Spannungen beseitigt werden. Zu diesem Zweck werden Amboss, Tisch zur Kontrolle von Sägen, Hämmer, Lineale, Lineal zur Kontrolle der Ausrichtung usw. verwendet.

Das Spreizen der Zähne erfolgt durch Spreizer. Die Größe der Spreizung wird in den meisten Fällen von 0,6 bis 0,75 mm für eine Seite angenommen, unabhängig von der Dicke der Säge, jedoch unter Berücksichtigung der Holzart und Feuchtigkeit. Je höher der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes ist, desto größer ist der Schwung der Säge. Die Größe der Spreizung der Sägezähne wird durch spezielle Schablonen gesteuert.

Die Montage des Sägeblattes an der Maschinenwelle muss unter folgenden Bedingungen erfolgen. Die Kontaktflächen der Seitenplatten der Säge müssen genau senkrecht zur rotierenden Welle stehen. Die Mitte des Sägeblattes muss mit der Mitte der Welle übereinstimmen. Die Befestigung des Sägeblattes mittels der Seitenplatten muss sicher sein. Das Spaltmesser muss genau zur Säge ausgerichtet sein. Die Führungen und Einsätze im Schlitz des Tisches müssen exakt auf die Säge abgestimmt sein. Der zulässige Spalt zwischen Säge und Welle darf nicht größer als 0,2 mm sein. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, kommt es zu minderwertigen Schnitten und in manchen Fällen zu Maschinenstörungen.