Ferienhäuser sind sehr beliebt, vor allem solche aus Holz. Allerdings ist der Preis dieser Häuschen sehr hoch. Die hohen Kosten lassen sich durch die Herstellung der Elemente nach dem Prinzip »Do-it-yourself« verringern.

Die Herstellung von Bauelementen sollte mit der Dimensionierung der Elemente beginnen. Dabei ist neben der leichten Handhabung auch die rationelle Ausnutzung der vorhandenen Materialien zu berücksichtigen. Wichtig ist außerdem darauf zu achten, dass während der Herstellung ein Element von einer Person bewegt und von zwei Personen transportiert werden kann. Die Maße sollten mit dem Bau-Modul von 30 cm abgestimmt sein, d. h. die Maße sollen ganzzahlige Vielfache der Zahl 30 sein, wie z. B. 1,20 m, 90 cm, 2,10 cm. Dieses Prinzip gilt auch für Türen, Fenster usw. Wir beginnen die Arbeiten mit der Herstellung der Elementrahmen. Es ist eine Liste des erforderlichen Materials mit den Abmessungen zusammenzustellen und die Angaben in einer Tabelle zu ordnen. Wenn möglich, sollte eine Zeichnung von möglichst vielen Elementen im Maßstab 1:1 angefertigt werden. Zu den Längenmaßen sind Zugaben für Verbindungen und Überlappungen hinzuzurechnen. Die senkrechten Träger der Rahmenelemente an den Rändern befestigen wir mit Fußklötzen, die mittleren mit kurzen Zapfen (Abb. 1).

Befestigung der senkrechten Träger

ABBILDUNG 1

Das Rahmenmaterial ist geschnittenes Fichtenholz mit einem Querschnitt von 50x50 - 25x50 mm und einer Länge, die von der Stärke des Verkleidungsmaterials und der Größe der Paneele abhängt. Die Hauptelemente des Bauwerks sind die Rahmen. Die Querlattung dient der Verstärkung, daher hängt ihr Einsatz von der Festigkeit des Verkleidungsmaterials und der Größe der Elemente ab. Diese Latten werden mit kurzen Zapfen und durch Verleimen montiert, damit der Hauptträger nicht geschwächt wird. Ist das verwendete Verkleidungsmaterial dünn, sind außerdem diagonale Verstrebungen auszuführen. Die Stellen für Fenster und Türen sind bereits bei der Montage mit senkrechten und waagerechten Trägern auszuformen, unter Berücksichtigung der Anschlussmaße.

Verkleidung

Fertige Rahmen können auf vier Arten verkleidet werden: außen mit Rundbohlen, innen mit Holzfaserplatten; außen und innen mit Holzfaserplatten; außen mit Schalung, innen mit Spanplatten und schließlich kombiniert (mit Bohlen, Holzfaserplatten, Spanplatten und Schalung). Spanplatten und Zuschnitt nach Maß können Sie auf der Seite Uslužno sečenje iverice bestellen

Kombination mit Brettern und Platten. Für die Außenverkleidung ist Handelsqualität von Schalbrettern gut geeignet. Die Bretter werden waagerecht, von unten nach oben, angebracht und mit Nägeln am Rahmen befestigt. Die aneinanderstoßenden Kanten der Bretter werden überlappend oder in Schindelform ausgebildet. Es ist zu wissen, dass Schalbretter baumstammartig sind, d. h. über ihre gesamte Länge nicht die gleiche Breite haben und sich wegen der bogenförmigen Jahresringe leicht verformen. Die parallele Bearbeitung der Brettseiten sollte am schmaleren Ende beginnen. Die Bearbeitung der Seitenkanten für Bretterverbindungen können wir mit einer schräg angeordneten Kreissäge ausführen (Abb. 1).

Beim Einschlagen der Nägel ist Vorsicht geboten, da die Bretter an den Rändern dünn sind und leicht reißen. Wir empfehlen nicht die Verwendung von Brettern, von denen die Rinde nicht entfernt wurde; auch sie sind gelegentlich im Handel erhältlich. Für die Innenverkleidung sind Platten aus Holzfasern (Lesonit) zu verwenden.

Einzelne Bauelemente können miteinander durch Zapfen, innere und äußere Überlattungsleisten verbunden werden. Die Kanten der Platten sind fugenlos fortzuführen, und an der Stoßstelle ist auf die linke Seite des Materials ein Überlappungsband aus demselben Material aufzukleben. Die Breite des Bandes soll das Zehnfache seiner Dicke betragen.

Kombination Platte-Platte. Mehrjährige Erfahrung hat die Dauerhaftigkeit von Holzfaserplatten bewiesen. Die Verwendung dieser Platten ist vielfältig, und sie sind erheblich billiger als Sperrholzplatten. Dabei dürfen wir jedoch auf keinen Fall die Versteifungsrippen vergessen, die nicht nur den Rahmen versteifen, sondern auch die Verformung der Platte verhindern. Größere Bereiche dürfen wir nicht ohne Verstärkung lassen, da es früher oder später zu Verformungen kommt und dies das Erscheinungsbild der ebenen Fläche beeinträchtigt.

Die Platten werden durch Kleben befestigt. Voraussetzung für eine gute Haftung des Klebers ist eine saubere Oberfläche. Die raue Seite der Platte sollte an den Klebestellen mit einer Drahtbürste oder einem Stahlblech zusätzlich aufgeraut werden. Wir empfehlen keine Befestigung mit Nägeln, da sich der Nagelkopf durch die Bewegung und Verformung der Platte lockern und Rostflecken verursachen kann. Beim Kleben, solange der Kleber aushärtet, sollte die Verkleidung mit Nagelunterlagen aus Plattenresten befestigt werden.

Moderne Klebstoffe sind sehr zuverlässig, doch falls erforderlich, verwendet man besser Holzschrauben mit brünierten oder mit Kadmium beschichteten Köpfen sowie Messingschrauben. (Brünieren: Die Schraube ist bis zur Farbveränderung zu erhitzen und dann in Öl zu tauchen; nach dem Herausnehmen aus dem Öl ist das Öl über der Glut oder der Gasflamme ausbrennen zu lassen. Dies ist so lange zu wiederholen, bis die Schraube im trockenen Zustand eine glänzend schwarze Farbe aufweist. Achtung! Dieser Vorgang ist sehr gefährlich, da er einen Brand oder Unfälle verursachen kann und daher nur in entsprechend ausgestatteten Werkstätten durchgeführt werden darf).

Mit Hartfaserplatten verkleidete Elemente werden ebenfalls mit Dübeln befestigt. (Die stufenweise Ausbildung der Verkleidung mit diesen Platten ist schwer auszuführen.) Wenn wir außen starke Überlappungsleisten mit Schrauben (60x25 mm) befestigen, ist bei ebenen Anschlüssen innerer Wände keine weitere Überlappung erforderlich. Die Elemente werden nach dem Anstrich mit Leinölfirnis lackiert, außen mit Ölfarbe, innen mit Lack.

Kombination aus Spanplatte und Profilbrettern. Für die Innenverkleidung werden Spanplatten verwendet, und für die Außenverkleidung das sogenannte Profilbrett (Verkleidung aus gehobelter und genuteter Fichtendielen) mit abgeschrägten Kanten an der Fuge.

Bretter für die Verkleidung aus Nut- und Federbrettern werden unmittelbar nebeneinander angeordnet und senkrecht unterhalb des Lattenmaterials befestigt. An den Anschlussstellen greifen die Latten ineinander und überlappen so. Sowohl außen als auch innen bleiben die Holzflächen eben; besondere Überlappungsleisten sind nicht erforderlich, nur oben und unten sind Abschlussleisten notwendig, die waagerecht angebracht und mit Schrauben befestigt werden. Diese Lösung ist die dauerhafteste. Die Wärme- und Luftdämmung dieser Ausführung entspricht einer Ziegelwand mit einer Stärke von 12 cm. Der Luftraum des Rahmens erhöht und verbessert den Dämmungseffekt zusätzlich. Beim Zusammensetzen der Elemente wird die hintere genutete Leiste erst bei der Montage von oben an ihren Platz gesetzt.

Kombinierte Lösung. Diese Lösung ist in Wirklichkeit eine Kombination der bisher beschriebenen drei Elemente. Die Nord- und die Nordwestseite des Gebäudes, die den Witterungseinflüssen am stärksten ausgesetzt sind, sollten mit Spanplatten verkleidet werden. An diesen Seiten sollten keine Türen und Fenster vorgesehen werden. Um innen ebene, zusammenhängende Flächen der Elemente zu erhalten, sollten sie mit Holzfaserplatten verkleidet werden. Auf der Außenseite, die zum Garten hin orientiert ist, die am besten geschützt ist und am meisten genutzt wird – wo sich die meisten Öffnungen (Türen, Fenster) befinden – sollte eine Schalung angebracht werden. Sie ist jedoch dekorativ und aus Rundholzbohlen.

Auf den ebenen und zusammenhängenden inneren Wandflächen, an denen Möbel angebracht werden, sollte für die Verkleidung eine Faserplatte verwendet werden. An der Innenwand der Eingangstür ist am besten eine Holzverkleidung anzubringen, da sich daran Regale, Kleiderhaken usw. am einfachsten montieren lassen. Eine sehr >>elegante<< und dekorative Lösung ist es, wenn die Verkleidungen der Seitenwände glatt sind und die Verkleidungen der Eingangswand und der ihr gegenüberliegenden Wand aus Holzverkleidung bestehen.

Der erste Schritt zum Schutz der gefertigten Elemente besteht darin, sie mit einem Grundschutzanstrich aus erwärmtem und verdünntem Leinölfirnis zu versehen. Der Anstrich wird nur auf Flächen aufgetragen, die zuvor von Staub und Schmutz gereinigt und abgeschliffen wurden. Als Grundanstrich kann ein fettiger Verdünner verwendet werden. Das Erwärmen können wir gefahrlos durchführen, indem wir einen sauberen Ziegelstein etwas entfernt vom Herd erhitzen und auf diesen Ziegelstein das Material für den Grundanstrich in einer Blechdose stellen.

Nach dem vollständigen Trocknen sollten die Flächen erneut geschliffen und mit Lack (oder Farbe für den Außenbereich in dem gewünschten Farbton) versehen werden. Die Verwendung von Lack ist wegen des Glanzes nicht immer günstig, insbesondere auf inneren ebenen Wandflächen. Auf Täfelungen hingegen erzielt gerade Lack die dekorativste Wirkung. Für eine ebene Innenwand empfehlen wir die Verwendung einer Farbe in einem sanften Pastellton. Glatte Wände können auch mit Tapeten verkleidet werden. Auf die Flächen können wir auch selbst hochwertige selbstklebende Tapeten aufbringen.

Tür- und Fenster-Verschlussmechanismen

Die Ausformung der Öffnungen für Türen und Fenster haben wir bereits beschrieben. Die Lage dieser kann nach Wunsch bestimmt werden. Die Abmessungen einiger der in den Geschäften erhältlichen Öffnungsverschlüsse sind folgende:

Höhe: von 60 cm bis 240 cm (stufenweise um 30 cm)

Breite: von 60 cm bis 180 cm (stufenweise je 30 cm)

Der Vorteil dieser Verschlüsse besteht darin, dass sie sich auch in relativ dünne Bauteile leicht einbauen lassen. Nach ihrem Befestigen und Fixieren müssen nur noch Klapplatten angebracht werden, und schon sind sie betriebsbereit. Die Fenster sind einflügelig, jedoch mit Doppelverglasung. Die Eingangstüren sind doppelwandig und mit einem Sichtfenster ausgestattet. Einige Tür- bzw. Fenstermaße:

Fenster 60 х 120 cm

liegendes Fenster 120 x  60 cm

großes Fenster 120 x 120 cm

Eingangstür 85х202,5 cm (mit Sicherheitsschloss, innen mit einer Verkleidung aus brauner Faserplatte und außen mit einer dekorativen Kiefernholzverkleidung, mit Sichtfenster und Zierleiste.)

Badezimmertüren, Küchentüren und gegebenenfalls Türen für den Vorraum in den Abmessungen 60х202,5 cm (mit Faserplattenverkleidung, massive Tür mit Zarge.

Dachkonstruktion

Zur Vereinfachung der Ausführung und zur Erhöhung der Festigkeit der Dachkonstruktion aus Fichtenholz empfehlen wir keine Lösungen mit Zapfenverbindungen. Das hochwertige Material ist auf die Spannweite entsprechende Längen zuzuschneiden; die erforderlichen Nuten und Zapfen sind herzustellen, und auf der gegenüberliegenden Seite der Fuge sind sie mit Nägeln und einem Stück Brett (mit dichten Fasern) oder mit Resten von Faserplatten zu verbinden (Abb. 2). Einige Nägel sollten durchgehend sein. Die Dachneigung für Salonit beträgt 20-25°. An den Seitenwänden und an der Dachkonstruktion ist eine Nut 0,5 cm zum Einhängen herzustellen. Die Dachträger verbinden wir untereinander mit Latten, die zugleich auch zur Befestigung des Salonits dienen, und an den Seitenwänden mit Metallplatten. Nach der Eindeckung des Dachs ist auch die Unterseite des Vordachs zu verkleiden.

Verbindungen und Träger der Holzdachkonstruktion

ABBILDUNG 2

Decke

Für die innere Verkleidung der Decke empfehlen wir eine Faserplatte, und darüber für die Wärmedämmung eine dünne Schicht Schilf. Die Faserplatte befestigen wir auf der Unterseite mit Holzschrauben, und den Dachbodenbereich verkleiden wir mit einer Schilfschicht von 5 cm. Das Schilf ist zur Dachseite hin mit einem zementgebundenen Perlitputz zu verputzen. (Nach dem Verputzen darf die Decke nicht belastet werden!) Danach kann mit der Verkleidung des Dachs begonnen werden. Wichtig! Das Holz muss zum Schutz vor Feuer und Pilzen imprägniert werden.

Isolierung

Die Isolierung zwischen der Innen- und Außenwand von Holzhäuschen besteht gewöhnlich aus einem Isoliermaterial und einem Luftspalt. Solche Isolierungen sind identisch mit der Isolierung einer Ziegelwand von 25 cm Dicke. Die Dämmwirkung von Elementen, die nach dem Do-it-yourself-Prinzip hergestellt werden, entspricht einer Ziegelwand von 12 cm Dicke. Dies kann durch eine besondere Dämmung zwischen den Verkleidungsplatten der Elemente noch weiter verbessert werden (Abb. 3 und 4).

Isolierung

ABBILDUNG 3

Wärmedämmung

ABBILDUNG 4

Perlitputz mit Gips - vor Ort hergestellt - mit einer Dicke von 3 cm entspricht der Wärmedämmung einer Ziegelwand mit einer Dicke von 10 cm. Ein solcher Putz wird hergestellt, indem in 20 Liter dünner Kalkmilch ungefähr dieselbe Menge Perlitmehl eingemischt wird und so lange gerührt wird, bis die Masse die Konsistenz von Mörtel erreicht. Zur Erhärtung ist - unmittelbar vor der Verwendung - 1,5 m glattgestrichene Kelle Gips zuzusetzen. Das Mischungsverhältnis ist dann gut, wenn der Perlitputz im trockenen Zustand beim Klopfen klingt, sich aber noch ein Finger eindrücken lässt. Durch zu viel Gipszusatz wird die Wärmedämmung vermindert. Als Füllstoffe kommen Reste von Dämmstoffen, Reste von Schaumstoffen sowie Korkreste in Betracht. Das Mischungsverhältnis ist 1 : 1.

Unabhängig davon, welche Lösung wir wählen, sollte die Dämmung auf die innere Oberfläche der Außenwand aufgebracht werden, weil die »haarige« Oberfläche der Wand bessere Haft- und Bindungsbedingungen bietet. Die Dämmschicht sollte noch vor dem Anbringen der Innenverkleidung auf das liegende Element aufgetragen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Flächen, auf denen später die Innenverkleidung aufliegt, sauber bleiben. Das fertige Dämmmaterial sollte aus dem Eimer ausgegossen werden, da so die Klebefläche weniger verschmutzt wird. Das Material wird mit einer Kartätsche geglättet. Eine hundertprozentige Füllung des Zwischenraums ist nicht erforderlich, auch eine Luftschicht kann verbleiben. Die Innenverkleidung kann erst nach vollständigem Trocknen des Dämmmaterials an ihren Platz gebracht werden. Erst dann dürfen Nägel eingeschlagen werden, wenn wir uns davon überzeugt haben, dass das Dämmmaterial vollständig mit der gegenüberliegenden Seite verbunden ist. Nach der Dämmung dürfen die Elemente nur in liegender Stellung transportiert werden (Außenseite nach unten) (Abb. 3 und 4)

Pergola (Vordach)

Die Pergola ist ein beliebter Ort im Garten mit viel Schatten und Luft. Sie kann aus verschiedenen Materialien hergestellt werden. Den ästhetischen Anforderungen des Gartens entspricht am besten die Kombination von Eisen und Brettern. Auch das Material der Stützen kann verschieden sein: Stahlrohr, Eternitrohr, Naturstein oder Holz. Die Träger können aus Holz oder aus Profilstahl gefertigt werden. Die Querlattung wird immer aus Holz hergestellt. Eine vollständig aus Holz gefertigte Pergola ist sehr teuer; außerdem erfordert sie wegen der Ausführung, der Verbindungen und der Knotenpunkte auch eine gewisse Fachkenntnis. Sie muss sorgfältig zusammengefügt werden, damit sich an einzelnen Stellen kein Wasser sammelt und es nicht zu vorzeitigem Verrotten der tragenden Konstruktion kommt.

Holzpergola mit Gartenmöbeln

Im Folgenden geben wir eine Beschreibung der Ausführung einer Pergola mit eisernen tragenden Elementen und Holzlatten (Abb. 5)

Pergola mit Eisenstützen und Holzlatten

ABBILDUNG 5

Der erste Schritt ist die Herstellung der eisernen Tragkonstruktion. Die Stützpfosten werden aus U-Trägern 80 x 45 x 6 mm gefertigt. Der Abstand zwischen den Tragpfosten soll 60 cm betragen. Die Pergolen werden jedoch mit geschweißten Profilen befestigt, und zwar unten mit Flachstahl der Abmessungen 25 x 5 mm und oben mit einem U-Profil der Abmessungen 80 х 6 mm. Die Pfostenpaare sollen 3 m voneinander entfernt sein, und die Anzahl der Paare hängt von der gewünschten Länge der Pergola ab. Wegen ihres Eigengewichts und wegen des Winddrucks sind die Stützpfosten in sorgfältig ausgeführte Betonfundamente der Kennzeichnung B 70 mit den Abmessungen 120 x 70 x 60cm einzusetzen. Die Höhe der Pfosten über dem Geländeniveau soll 2,4 m betragen, und unter dem Niveau 0,6 m.

Die Träger, auf denen die Latten befestigt werden, werden aus U-Profilen mit den Abmessungen 50 x 38 х 5 mm hergestellt. Auf diese sind doppelte L-Profile mit den Abmessungen 50 x 50 x 5 mm im Achsabstand von 40 cm und mit einem gegenseitigen Abstand der L-Profil-Paare von 45 mm aufzuschweißen. Diese Paare von L-Profilen tragen das obere Pergola-Gitter aus Holzlatten (vorzugsweise aus Eichenholz) mit den Abmessungen 18 x 4,5 x 180 cm, das im Abstand von 40 cm mit Schrauben M8 x 100 und Muttern befestigt ist. Die Eisenteile sind mit einer zweifachen Grundierung aus Mennige, einem deckenden schwarzen Anstrich und Lack zu versehen. Auch die Holzflächen sind mit farblosem Lack (für Boote) zu streichen.

Eine Pergola kann im Garten oder irgendwo freistehend angeordnet werden, und wir können sie gegebenenfalls auch am Gebäude anbringen. Die Lage der Pergola sollte so festgelegt werden, dass sie zu einer bestimmten Tageszeit als schattiger Ort zum Ausruhen dienen kann und zu einer anderen in der Sonne. Wichtig ist auch, dass wir von der Pergola aus den Blick auf die schönsten Teile des Gartens sichern. Eine Pergola im Garten wirkt als vertikales Element und kann daher bestimmte Bereiche des Raums auch begrenzen. Eine an das Gebäude angeschlossene Pergola erweitert und übernimmt למעשה die Funktionen der Innenräume, denn von Frühling bis Herbst kann sie sozusagen für die Familie

ein Wohnzimmer unter freiem Himmel.

Die Fläche unter der Pergola sollte möglichst mit einem festen Belag aus Stein- oder Betonplatten versehen werden. Die Pergola ist in Wirklichkeit eine weiterentwickelte Form einer Stütze, die für Kletterpflanzen errichtet wird und einen schattigen Gang zum Ausruhen im Grünen darstellt.

Feuerstelle im Garten

Ein besonders beliebter Ort an Sommerabenden in den Gärten von Wochenendhäusern sowie auch in den größeren Gärten städtischer Wohnhäuser ist die Feuerstelle im Garten. Da mehrere Arten von Feuerstellen errichtet werden können, werden wir einige von ihnen beschreiben.

Feuerstelle

Die Feuerstelle an der Wand (an der Umfassungswand) wird so errichtet, dass sie den Terrassenzaun ersetzt und eine Stützmauer aus Naturstein darstellt. Der Ofen wird aus Stein oder gegebenenfalls aus Ziegeln gebaut, und der Schornstein ist aus Stahlblech von etwa 1mm Dicke herzustellen. Das Blech soll zum Schutz gegen Rost mit Öl bestrichen und über dem Feuer einbrennen gelassen werden. Die Höhe des Schornsteins muss größer sein als die Höhe der Stützmauer, und auf beiden Seiten müssen Rauchablenkbleche angebracht werden. Die Steinfläche unmittelbar unter der Flamme ist so auszubilden, dass sie porös ist, damit auch von unten Luft strömen kann. In die Fläche über der Flamme sind Haken zum Aufhängen von Kesseln einzubauen.

Die Stützmauer werden wir besser nutzen, und sie wird viel schöner aussehen, wenn wir an dem längeren, freien Teil eine Blumenöffnung anlegen. An dieser Stelle kann jedoch auch ein Platz für die Flamme geschaffen werden oder durch das Auflegen eines flachen Steins (wenn er zu rau ist, sollte er mit Beton geglättet werden) kann ein tischförmiger Teil entstehen (Abb. 6, 1. Teil).

Herstellung der Feuerstelle

ABBILDUNG 6

Diese Lösung können wir an Stellen anwenden, die vollständig vom Gebäude getrennt sind, im Zusammenhang mit einer Steinmauer oder einer Gartenanlage.

Freie Feuerstelle mit Metallteilen

Die Grundkonstruktion eines freistehenden Herdes mit Metallteilen ist ein Gestell aus L-Profilen mit den Abmessungen 30/30 mm. Auf die Tragkonstruktion - die mit Nieten, Schrauben oder durch Schweißen zusammengesetzt wird - ist ein Exhauster zur Ableitung der Rauchgase aus Stahlblech oder Eternit aufzusetzen. Die Tragkonstruktion bzw. die Beine werden auseinanderstehend in Betonblöcke eingesetzt, die vor Ort hergestellt werden, oder nachträglich auf den Boden gestellt. Darauf ist zu achten, dass die Flamme nicht an das Eternit gelangt, da es sonst reißt. Die Metallbleche sind zum Schutz mit Ölfarbe zu streichen. Es ist ratsam, diese Bleche im Winter zu demontieren.

Am unteren Teil der Tragkonstruktion wird ein Flammrost angebracht, darüber der Grillrost. Wenn wir in die Beine Löcher auf verschiedenen Höhen bohren, können wir die Höhe des Rostes bzw. des Grillrostes einstellen (Abb. 7).

Einstellung der Höhe des Rosts und Grills

ABBILDUNG 7

Freistehender Herd aus vorgefertigten Elementen

Solche Elemente lassen sich am einfachsten aus Betonelementen herstellen. Einfachere können auch aus beliebigen Elementen hergestellt und zusammengesetzt werden, möglichst aus porösem Beton mit Schlacke. Wenn sie nur vorübergehend hergestellt werden, genügt es, sie sorgfältig übereinanderzustellen oder sie eventuell mit Draht zu verbinden. Auf die obere Fläche der Feuerstelle – die keinen Deckel hat und wie ein Schrank aussieht – sollte ein dichtes Gitter gelegt werden, und an der Unterseite sollte eine Luftöffnung belassen werden. Wenn wir auch einen Grill wünschen, sollte in halber Höhe der Feuerstelle noch ein weiteres Gitter eingebaut werden. Im ersten Fall befindet sich das Feuer über dem Gitter, im zweiten zwischen zwei Gittern, und über dem Feuer befindet sich der Grillrost. Natürlich sollte in Höhe des Flammengitters eine Öffnung zum Einlegen des Brennstoffs vorgesehen werden. Durch Verkleinerung der unteren Luftöffnung kann die Verbrennung geregelt werden (Abb. 6, 2. Teil).

Es ist empfehlenswert, auch eine besondere Schablone zur Herstellung von Feuerschalelementen anzufertigen. In diese Schablonen wird Schlackebeton gegossen, und nach dem Verdichten erhält man fertige Elemente. Durch einfaches Aufeinandersetzen dieser Elemente kann eine freie Feuerstelle zusammengesetzt werden.

Und zum Schluss noch einige Ratschläge:

Über der Feuerstelle dürfen sich keine Laubbäume befinden. In der Nähe der Feuerstelle sollten keine brennbaren Stoffe gelagert werden. Außerdem sollte man sich vom Gebäude und vom Wald entfernen. Nach dem Feuern, bevor wir die Feuerstelle verlassen, muss geprüft werden, ob sich im Brennraum noch Glut befindet, und nur wenn wir alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen haben, dürfen wir die Feuerstelle verlassen. Das im Brennraum zurückgelassene Brennholz wird bis zum nächsten Feuern sicher trocken bleiben.

Neben der Feuerstelle können schöne Sitzplätze und ein Weg aus Platten aus gefärbtem Beton angelegt werden. Der Sitzplatz kann für eine kleinere Feuerstelle genutzt werden (Abb. 8).

Herstellung der Feuerstätte aus Sitzflächen

BILD 8