Archivierungs- und Sicherheitskontext: Der Artikel bewahrt historische Messungen, Materialien und Verfahren, ist jedoch kein Projekt, keine statische Berechnung, keine Bodenbewertung, keine Zaun- oder Maschinenspezifikation oder kein Leistungshandbuch. Der Zaun und das Tor müssen für den Standort, den Zweck, Wind, Schnee, Belastung, Boden, Korrosion, Kinder- und Tiersicherheit, örtliche Vorschriften und Grundstücksgrenzen geeignet sein. Tragende Säulen, Fundamente, Stahlbeton, Schweiß- und Schmiedeteile, Bedientore und Leitplanken erfordern eine entsprechende Konstruktion, fachgerechte Prüfung und sichere Montage.

Heute konzentriert sich Savo Kusić auf Holzfenster, Holz-Aluminium-Fenster, kundenspezifische Fenster, Türen und Angebotsanfragen. Dieser Text bleibt ein historisches Archiv und stellt kein Angebot zur Herstellung von Zäunen, Toren, Betonpfosten oder Netzstrickmaschinen dar.

Temporäre Zäune und Drahtzäune

Temporärer Zaun

Aus Ästen, ein paar Nägeln und Stacheldraht geeigneter Länge kann ein einfacher, günstiger und provisorischer Zaun gebaut werden. Wir können den Draht mit Nägeln an der Außenseite der Äste befestigen. Wenn die Zweige jagen, bekommen wir einen Heckenzaun.

Der Zaun wird viel haltbarer, wenn die Enden der trockenen Äste, die wir in den Boden stecken, mit Teer getränkt werden und der Stacheldraht und die Nägel zur Befestigung mit dicker Ölfarbe bestrichen werden. Wir können auch die oberen Enden der Zweige, die zuvor mit einer Säge horizontal geschnitten wurden, mit der restlichen Farbe bestreichen, um sie vor Wasser zu schützen. Natürlich ist diese Art von Zaun nur vorübergehender Natur und hat kein besonderes ästhetisches Erscheinungsbild. Auf einem Grundstück, das vollständig eingerichtet ist und sich in einer organisierten Erholungs- und Erholungssiedlung befindet, darf es nicht einmal vorübergehend verbleiben (Abb. 1, 1. Teil).

Historische Zeichnungen von temporären Zäunen, Drahtzäunen, Stützpfosten und dekorativen Metallzäunen

Abbildung 1 — Beispiele für Konstruktion und Abstützung verschiedener Zäune.

Ein Zaun mit Pfosten und Stacheldraht

Ein einfacher Zaun kann auch aus dünneren Pfählen (Armstärke) hergestellt werden, indem man die Pfähle in den Boden treibt und an den Seiten in mehreren Reihen Stacheldraht verlegt (Abb. 1 – 2., 3. und 4. Teil). Es wird empfohlen, die Enden der Pfähle vor dem Fahren in Teer zu tauchen. Am besten ist es, wenn die Enden der Pfähle so mit Teer bestrichen werden, dass sich nach dem Stampfen noch 5-10 cm des bestrichenen Teils über der Erdoberfläche befinden. Auch die oberen Teile der Pfähle (Fassaden) sollten geteert werden, um sie vor Wasser und Fäulnis zu schützen. Die Höhe des Stacheldrahtzauns beträgt normalerweise 1,3-1,7 m. Der Abstand zwischen den einzelnen Stacheldrahtreihen beträgt 20-30 cm. Die Drähte werden mit U-förmigen Nägeln befestigt.

Stacheldraht: Die Verlegung von Stacheldraht kann je nach Standort und Zweck eingeschränkt oder verboten sein und birgt ein erhebliches Risiko von Schnitten und Verletzungen für Menschen und Tiere. Vor der Arbeit sollten Sie die Vorschriften, Grundstücksgrenzen und unterirdischen Installationen überprüfen; Verwenden Sie ein spezielles Werkzeug, Schutz und kontrolliertes Anziehen, ohne im Weg des Kabels zu stehen.

Ein Zaun mit Pfosten und verschiedenen Drähten

Noch günstiger machen wir den Zaun, wenn wir statt Stacheldraht einen einfachen glatten Draht mit einem Durchmesser von 1,5-2 mm verwenden und nur für die obere und ggf. untere Reihe Stacheldraht verwenden. Der Zaun wird viel stabiler, wenn die Pfähle, die sich an den Ecken befinden, abgestützt werden. Die Streben können etwas dünner sein als die Randpfähle. Unter die Enden der Stützen sollte ein großer Stein in den Boden gelegt werden oder das gesamte Stützbett aus Kies bestehen. Dies gilt auch für Einsätze, z. Die Pfähle sollten in ein mit Kies oder Schotter gefülltes gegrabenes Loch gesteckt werden (Abb. 1 - 4., 5. und 6. Teil).

Wir können einen Zaun aus verschiedenen Drähten herstellen, indem wir Stacheldraht für die obere und untere Reihe legen und diese diagonal mit glatten Drähten verflechten. Für den Zaun können wir auch Lamellen verwenden, diese einfach mit dickerem Draht „flechten“ und in diesem Fall sind keine langen Untersetzer nötig. Noch besser wird es, wenn wir den Draht mit einem U-förmigen Nagel an jeder Latte befestigen. Nach dem Lackieren befestigen wir die Geflechte an Pfählen, die im Abstand von 2–3 m in den Boden gesteckt werden. Die Enden der Holz- und Metallpfähle sollten so geformt sein, dass sie fest im Boden (Kiesbett) oder Beton greifen. Die im Bild dargestellten Lösungen sorgen für eine solche Position, dass sich der Pflock nicht lösen kann (Abb. 2, 1. Teil).

Verzinkter Drahtzaun mit Metallpfosten entlang des gepflasterten Weges

Wir können den Prozess des Teerens der Pfahlenden beschleunigen, wenn wir zu diesem Zweck eine einfache Vorrichtung herstellen. Sie sollten ein Stahl- oder Metallrohr mit größerem Durchmesser (ein Blechrohr für einen „Chunak“-Ofen) nehmen und einen Holzstopfen fest in ein Ende des Rohrs stecken. Wir müssen einen geeigneten Ständer für das Rohr aus dickerem Draht oder Betoneisen herstellen. Legen Sie das Rohrende mit dem Stopfen auf einen Ziegelstein, gießen Sie Teer oder Bitumen in das Rohr und machen Sie ein kleines Feuer darum herum. Anschließend tauchen wir die Enden der Pfähle in das geschmolzene Material (Abb. 2, 2). Natürlich müssen die Pfähle einige Zeit im geschmolzenen Material belassen werden, damit sie erhitzt und mit Teer imprägniert werden können. Auf ähnliche Weise – natürlich ohne Feuer – können wir die Enden der Säulen mit Ölfarbe oder dickerem Nitrolack bemalen.

Historische Zeichnungen von tragenden Holzpfosten und Heizteer in einem Steigrohr

Abbildung 2 — Abstützung der Pfosten und historische Darstellung des Schutzes ihrer Enden.

Die abgebildete Heizung nicht anwenden: Ein offenes Feuer unter einem Rohr mit Teer oder Bitumen birgt die Gefahr von Feuer, Verbrennungen, Umkippen, brennbaren Dämpfen und schädlichem Rauch. Erhitzen Sie keinen Teer, Bitumen, Beschichtungen oder unbekannte Materialien auf einem provisorischen Stand. Verwenden Sie zum Schutz von Holz ein für eine bestimmte Anwendung zugelassenes System gemäß dem technischen Datenblatt, den Schutzmaßnahmen sowie den Boden- und Wasserschutzvorschriften.

Stützen und Füllungen aus Beton und Metall

Zaunpfosten aus Stahlbeton

Die Beschaffung von Holz ist oft problematisch und Holz ist kein so langlebiges Material wie Beton oder Metall. Jetzt geben wir Ratschläge, wie Sie dauerhafte und ästhetisch gestaltete Stahlbetonzäune (selbstgemacht) herstellen können.

Eine schöne und günstige Lösung ist z.B. ein Zaun aus Betonträgern mit einem Stahlskelett. Betonträger werden hergestellt, indem Rohbeton in die Säule gegossen wird. Für vertikale Säulen sollten Winkeleisen von mindestens 35 x 35 mm oder ähnliche Abmessungen von Profileisen L, U usw. verwendet werden. Die horizontalen Verbindungselemente zwischen den Säulen bestehen ebenfalls aus Profil- oder Flacheisen. Wenn kein Flacheisen vorhanden ist, eignet sich auch ein dickerer Draht von 5-6 cm. Die Winkeleisenrahmen können nach Wunsch mit Zaunmaterialien ausgestattet werden, z. B. Stacheldraht, Drahtgeflecht, Blecheinlage usw. (Abb. 3).

Historische Zeichnungen der Herstellung des Metallskeletts, des Betonierens und der Endbearbeitung der Pfosten und Stützen des Zauns

Abbildung 3 — historische Darstellung der Herstellung von Betonstützen mit Metallskelett.

Zaunpfähle aus Stahlbeton lassen sich mit entsprechenden Schablonen auch selbst herstellen. Die Schablone kann aus Holz, Metall und runden Asbestzementrohren bestehen. Die Schablonenabdeckungen bestehen aus Holz mit passenden Bewehrungsöffnungen. Die Innenseite des Rohres sollte eingefettet werden, damit der Beton nicht daran kleben bleibt (Abb. 4). Natürlich dürfen wir auch die Löcher zur Befestigung von Drähten oder Maschendraht am Zaun nicht vergessen, da diese später nur sehr schwer zu bohren sind. Diese Öffnungen sollten so beschaffen sein, dass Stücke von Drähten mit einem Durchmesser von 2-3 mm darin platziert werden können. Wir werden die Drähte später zementieren und das Zaunmaterial daran befestigen. Wir können die oberste Stacheldrahtreihe an der Betonbewehrung befestigen, die aus dem oberen Teil des Pfostens herausragt. Schließlich können wir an den Enden der Säulen pyramidenförmige „Kappen“ aus Zement anfertigen.

Historische Zeichnung eines Metalltors, oberes Gewindelager und untere Stütze aus Beton

Abbildung 4 — Beispiel für die Lagerung und Aufhängung eines einfachen Metalltores.

Asbest und tragender Beton: Im historischen Text erwähnte Asbestzementrohre dürfen nicht geschnitten, gebohrt, geschliffen, gebrochen oder als Form verwendet werden. Vorhandenes verdächtiges Material muss von einer autorisierten Fachorganisation gemäß den geltenden Vorschriften bewertet und entfernt werden. Profilabmessungen, Bewehrung, Betonschutzschicht, Fundament, Stütztiefe, Mischung, Pflege und Belastungszeit werden im Einzelfall ermittelt; Bei den aufgeführten historischen Maßen handelt es sich nicht um Berechnungen oder Spezifikationen.

Zäune mit Stangen und Einsätzen

Wir können langlebige und schöne Zäune aus Eisen-U-Profil 30-35 mm, mit Rahmen aus profiliertem Eisen und mit Beton- oder Steinpfeilern herstellen. Die vertikalen Elemente des Gitters, die aus U-Profilen entsprechender Länge bestehen, werden mit zuvor erhitzten Nieten 4-6 mm an den horizontalen Profilen des Rahmens befestigt, bis sie glühen. Nach dieser Methode kann – bei Steinsäulen – der Abstand zwischen den Säulen auf 4 oder 5 m vergrößert werden. Am oberen horizontalen Eisenprofil können wir durch Nieten oder Schrauben „Widerhaken“ anbringen, die durch Schmieden hergestellt wurden.

Zäune können auch aus vorgefertigten Rahmeneinsätzen hergestellt werden, die im Laden gekauft werden können. Am besten ist es, wenn bei dieser Art von Zaun die Basis aus Stein besteht und die Einsätze an rohrförmigen oder profilierten Eisenpfosten befestigt werden. Da die Längen der Einsätze zusammen mit dem Rahmen 1,6 m betragen, wird der Abstand zwischen den Säulen hierdurch eindeutig bestimmt. Die Rahmen der Einsätze werden mit Kragen im Abstand von 1,7 m an den Säulen befestigt.

Fertige Tore können im Handel gekauft werden, wir können aber auch selbst ein Tor aus einem Rahmen mit Profileisen und dichtem Drahtgeflecht herstellen, indem wir es vernieten oder schrauben. Die Rohrsäulen sollten mit einem mehrfach lackierten Stopfen aus Holz oder künstlichem Material verschlossen werden, damit kein Wasser in das Rohr eindringt und Korrosion verursacht.

Weißer Gartenzaun aus Holz mit rosa Blumen

Heißnieten und Metallwiderhaken: Die Arbeit mit glühenden Nieten, Schmieden, Schweißen und scharfen Enden erfordert geschultes Personal, geeignete Ausrüstung, Brandschutz und Verbindungsdesign. Scharfe Spitzen dürfen keine unzumutbare Gefahr für Passanten, Kinder oder Tiere darstellen. Korrosionsschutz und Wasserableitung aus geschlossenen Profilen werden durch das Projekt gelöst, nicht durch improvisierte Schließungen.

Einfache Gartentore

Durch die Verwendung von Holz- oder Metallmaterialien können wir kleine Gartentore selbst herstellen. Am Boden des Lochs für den Hauptstützpfosten sollte ein größerer Stein platziert werden, um ein Absinken des Pfostens zu verhindern. Andernfalls sollte der Mast mindestens 50-60 cm im Boden vergraben sein. Die Festigkeit der Säule lässt sich erhöhen, indem man die Säule mit Schotter umschüttet, darüber Beton gießt und leicht verdichtet. In dieses Betonbett sollte – natürlich vor dem Aushärten des Betons – ein Stück Metallrohr mit einer Stahlkugel eingelegt werden, wie in der Zeichnung im Detail dargestellt. Die Kugel ruht auf der Metallwelle des Tors. Im oberen Teil wird das Tor auf einem flachen geschmiedeten Bett mit einem Gewinde platziert (aufgehängt) (Bild 5). 

Historische Zeichnung eines Metalltores mit Diagonalverstrebung, Oberlager und Unterstütze

Abbildung 5 — historisches Lagerungsdetail eines einfachen Metalltores.

Der Torrahmen kann sowohl aus Holz als auch aus Metall bestehen. In den Rahmen, der mit einer Diagonalverstärkung versehen ist, können wir dann Latten oder Drahtgeflechte einlegen. Das Tor kann auch aus gezogenem oder gewalztem Stahlrohr von einem Zoll hergestellt werden. Das Rohr wird in die gewünschte Form gebogen, indem ein Ende mit einem Holzstopfen verschlossen, dann das Ganze mit Sand gefüllt und das andere Ende verschlossen wird. An der Biegung wird das Rohr auf eine leuchtend rote Glut erhitzt und schließlich wird die gewünschte Biegung hergestellt. Nach dem Entfernen des Sandes wird gemäß der Detailzeichnung ein Stahlstopfen mit einem Stift in ein Ende des Rohrs getrieben, darauf ein Gelenkring mit Nieten oder Schrauben und anschließend Latten oder Drahtgeflechte aufgesetzt. Als unteres Lager dient ebenfalls ein Stück Metallrohr mit einer Stahlkugel.

Erhitzen und Biegen des Rohrs: Die Beschreibung, wie das Rohr mit Sand gefüllt und glühend heiß erhitzt wird, ist keine sichere Heimarbeitsanweisung. Geschlossene oder unbekannte Rohre, Feuchtigkeit, Beschichtungen und verzinkte Schichten können zu Druck, Pfropfenauswurf, Feuer und gefährlichen Dämpfen führen. Biegen, Schweißen und Wärmebehandlung sollten nach einem kontrollierten Verfahren durchgeführt werden, das von einem qualifizierten Fachmann genehmigt wurde.

Der günstigste und relativ langlebigste Zaun besteht aus Draht. Es ist ratsam, das Flechten von Drähten zu Hause durchzuführen, da der Flechtvorgang mit relativ einfachen Werkzeugen und Geräten durchgeführt werden kann.

Historische Netzstrickmaschine

Die Maschenstrickmaschine wird je nach Maschenweite für den Zaun gefertigt. Am häufigsten verwenden wir die Abmessungen der Schlaufen 80x80, 60x60 und 45x45 mm. Hier zeigen wir die Maße des Loop Makers 80x80. Wir werden die notwendigen Geräte in der Reihenfolge des Drahtflusses im Herstellungsprozess beschreiben (Abb. 6,7,8).

Technische Zeichnung der Geometrie des Drahtgeflechts und des Rollenabschnitts zur Schlaufenbildung

Abbildung 6 — Schlaufengeometrie und historisches Rollendetail.

Der Drahtabwickler verhindert, dass sich der Draht verheddert. In der Mitte des horizontal aufgestellten Gestells wird ein größeres Axiallager platziert, darauf ein flaches Brett und darauf ein Eimerbrett. Eine Drahtspule wird konzentrisch um den Eimer gelegt und mit einem Gewicht fixiert. Der Draht wird von der Spule zum Spanner gezogen. Der Spanner besteht aus 3 Riemenscheibenstücken, die in einem gebogenen Gehäuse untergebracht sind. Die Spannung wird durch Verstellen der mittleren Riemenscheibe erhöht oder verringert. Auf den Schrauben, die die Achse der Spulen bilden, sind Rohrstücke aufgesetzt, auf denen sich die Spulen leicht drehen lassen. Die Breite der Rohre sollte 1,5-1 mm größer sein als die Breite der Trommel.

Historische technische Zeichnung von Walze, Messer, Lager, Griff und Sockel der Netzstrickmaschine

Abbildung 7 — Hauptteile des historischen Mechanismus zur Drahtformung.

Nach dem Spanner kommt der Öler. Es besteht aus einem Stück Stoff, das um einen Draht gewickelt ist. Mit einem weiteren Draht wird das Tuch an der Unterlage befestigt. Das Tuch wird gelegentlich mit Öl getränkt. Sowohl der Spanner als auch der Öler sind fest mit dem Boden verbunden.

Die Basis der Maschine ist ein flaches Brett mit heller Oberfläche. Die Länge dieses Brettes ist einen halben Meter länger als die gewünschte Höhe des Netzes. Das Brett sollte zusammen mit der Maschine auf einem stabilen Arbeitstisch platziert werden.

Der Teil der Schlaufenbiegemaschine ist ein Stahlrohr mit einer dickeren Wand und einer glatten Innenfläche. Im Inneren des Rohres rotiert ein Messer aus massivem Blech mit harten Oberflächen. Ein Gewinde (Nut) mit einer Breite von 4-5 mm sollte in das Stahlrohr mit einem Neigungswinkel von 45°, 5 cm vor dem Rohrende geschnitten werden, und am Ende des Gewindes sollte ein Loch mit abgerundeten Kanten gebohrt werden. Das Rohr sollte so in die V-förmige Muffe eingeschweißt werden, dass es das durch Fräsen entstandene Gewinde an keiner Stelle verschließt. Das V-förmige Bett sollte zusammen mit den Rohren auf einer einzigen Metallgrundplatte verschweißt werden. Anschließend sollte die Welle angefertigt und das Lager montiert werden, was im Bild Nr. vollständig zu sehen ist. VII-37 b. Es ist besser, das Lager etwas tiefer zu legen, da später beim Aufziehen die Höhe mit Unterlegscheiben angepasst werden kann. Das Messer wird mit einer Schraube in der Nut des Schafts befestigt, kann aber auch mit einer Sicherung gesichert werden.

Historisches Diagramm des Abwicklers, Spanners, Schmierers, der Rolle, des Aufwicklers und des Gewichts zum Spannen des Netzes

Abbildung 8 — Verlauf des Drahtes durch die Teile der historischen Maschine.

Schutz an der Maschine: Zeichnungen zeigen keine modernen Schutzvorrichtungen, Not-Aus, Rückschlagkontrolle, sichere Kabelführung, Teilefestigkeitsbewertung oder Wicklungskontrolle. Unter Spannung stehende Drähte, rotierende Teile, scharfe Enden, Gewichte und improvisierte Haken können zum Einklemmen, Durchstechen, Schneiden oder Stoßen führen. Diese Beschreibung reicht nicht aus, um die Maschine herzustellen oder zu verwenden.

Die Welle muss sich im Lager und im nicht geschnittenen Teil der Walze leicht drehen lassen. Im oberen Teil des Lagers sollte ein Schmierloch gebohrt werden. Der Spalt zwischen der Klinge und der Innenseite der Walze sollte 0,5-1 mm betragen.

Die Position des Arbeitstisches sollte so eingestellt werden, dass das gewebte Netz leicht schräg nach oben gespannt austreten kann.

Für den Wickler kann ein 2“-Rohr verwendet werden, das auf einer Holzrolle oder einer Holzlatte aufgespannt ist, die sich leicht drehen lässt. Darauf wird das Flechtwerk aufgewickelt. Zum Spannen können mehrere Ziegelsteine ​​verwendet werden, die an einem starken Draht befestigt sind. Das Ende des Drahtes sollte in Form eines Hakens geformt sein, der am Netz befestigt wird. Der Aufhängeort des Hakens sollte von Zeit zu Zeit verschoben werden.

Der Arbeitsablauf ist wie folgt: Die Arbeit sollte mit dem Schmieren der Maschine und des Spanners begonnen werden. Auf dem Draht, den wir durch den Spanner und durch die Fettpresse geführt haben, sollte eine Hälfte der Schlaufen gebogen werden und diese (über der Rille in der Rolle) an der Messerkante eingehakt werden. Dann sollte durch Drehen des Griffs ein Faden hergestellt werden, dessen Länge eineinhalb Schlaufen länger ist als die gewünschte Höhe des Zauns. Wir stoppen das Wickeln, wenn der gewickelte Faden des Drahtes die Wickelrichtung anzeigt. Danach sollten starke Hakennägel mit einem Durchmesser von 3-4 mm (ohne Kopf) für 2-3 Schlaufen vom Ende des Fadens nach innen in das Brett eingetrieben werden. Wenn das Netz länger als 1 m ist, sollte zusätzlich ein Nagel in der Mitte eingeschlagen werden. Die Nägel müssen so eingeschlagen werden, dass ihre Position vom Brett aus gesehen nicht an den unteren Biegungen der Schlaufen liegt, sondern auf halber Höhe hinten an den oberen Biegungen. Dann schneiden wir den Faden im Abstand von halber Schlaufenhöhe vom Messer und halber Schlaufenbreite ab.

Ziehen Sie den ersten Faden um eine halbe Schlaufe zurück und haken Sie ihn an den Nägeln ein. Ziehen Sie ihn mit der Hand und dem Faden fest, während Sie ihn (in den ersten) und den zweiten Faden wickeln. Wenn wir den zweiten Faden abschneiden, sollten wir berücksichtigen, dass die halbe Länge der Schlaufen benötigt wird, um die Fäden zusammenzubinden. Am besten legen Sie ein weißes Blatt Papier auf die Tafel, da so die gegenseitige Verdrehung der Schlaufen und eventuelle Fehlfunktionen besser nachvollzogen werden können. Damit der Faden nicht zur Seite läuft, ist es notwendig, das Eintrittsende des Wickelfadens richtig zu biegen. Die Maschine kann ein Netz in gewünschter Höhe und unbegrenzter Länge stricken. Das beste Material für den Zaun ist verzinkter Weichdraht mit einem Durchmesser von 2,2 mm. Für eine geflochtene Länge von 1 m ist von diesem Draht eine Länge von 1,45 m erforderlich. Bei einem Zaun mit Maschen von 80 x 80 werden für 1 Meter 25 Drähte benötigt; daher werden für 1 m2 36,35 m Draht benötigt, wobei jeder Draht 3 dkg wiegt, insgesamt also 1,10 kg.

Historische Tabelle mit ungefähren Gewichten von Drähten unterschiedlicher Durchmesser pro laufendem Meter

In gemächlichem Tempo können 3–4 m2 Zaun pro Stunde geflochten werden.

Noch ein paar gute Tipps: Bei guter Schmierung wird weniger Energie benötigt und die Maschinenmechanik wird nicht überlastet. Wenn der Draht zu hart ist, sollten Sie um die Drahtspule ein Weidenfeuer anzünden und es dann langsam abkühlen lassen. Durch diese Methode wird der Draht entsprechend weicher.

Entzünden Sie kein Feuer in der Nähe der Spule: Das Erhitzen unbekannter, beschichteter oder verzinkter Drähte mit einer offenen Flamme kann zu Bränden, unkontrollierten Veränderungen der Materialeigenschaften und gefährlichen Dämpfen führen. Härte, Art, Beschichtung und Eignung des Drahtes werden anhand der Dokumentation des Lieferanten überprüft; Ein fehlerhafter Draht wird nicht durch improvisiertes Glühen „repariert“.

Natürlich gibt es heute modernere Maschinen zum Stricken von Drähten, und das Prinzip ihrer automatischen Wicklung wird unten gezeigt.

Eine automatische Industriemaschine, die Draht formt und zu einem Netz verwebt

Abschließende Anmerkung: Vor jedem Zaun oder Tor werden Grundstücksgrenzen, Genehmigungen, unterirdische Installationen, Öffnungsgeometrie und Flügel, Druck- und Scherkräfte, Säulen- und Fundamentstabilität, Windlast, Korrosion, Benutzersicherheit und Verriegelungsmethode überprüft. Die historischen Maßnahmen und Verfahren aus diesem Artikel dürfen nur als Archivquelle betrachtet werden.