Heute konzentriert sich Savo Kusić auf Holzfenster, Holz-Aluminium-Fenster, kundenspezifische Fenster, Türen und Angebotsanfragen. Dieser Text bleibt als technisches Archiv erhalten und stellt keinen aktuellen Verkaufskatalog für Tischlerplatten dar.
Zweck und Grundaufteilung
Tischlerbretter werden zur Herstellung von Türen, Wandverkleidungen, Einbaumöbeln usw. verwendet.
2500 x 1220
2120 x 1270
1830 x 1220
1800 x 1220
Tischlerplatten sind unterteilt in ein- oder beidseitig furniertes und unbeschichtetes; beidseitig geschliffen und ungeschliffen; zu Platten mit normaler und erhöhter Genauigkeit; auf mit Kunstharz verleimten Brettern und auf mit Kaseinleim verleimten Brettern. Die Abmessungen dieser Platten sind in der Tabelle 8 angegeben.
Je nach Qualität des Blattholzes werden unbeschichtete Bretter in drei Typen hergestellt: A, AB und B (Tab. 9).
Bretttyp
A, AB
A, AB
A, AB und B
Gewöhnliche Tischlerbretter werden in der Klasse I und II hergestellt. Paneele der Klasse I werden mit Schnittfurnier der Klasse I und II belegt.
Die Auswahl der Furnierarten für Tischlerbretter erfolgt nach den Angaben aus der Tabelle. 10.
| unbeschichtet | beschichtet | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| A | AB | B | einseitig | zweiseitig | ||
| 1 | 2 | 1 | 2 | |||
| B | BB | BB | B | BB | 1 | 2 |
Die Dicke aller Schichten jeder Blindfurnierplatte aus unbeschichteten Platten sollte für Platten mit einer Dicke von 16 bis 35 mm - 3,6 mm und für Platten über 35 mm - 4,0 mm betragen. Bei beschichteten Platten richtet sich die Dicke des Schnittfurniers nach der jeweils gültigen Norm. Bei den für den Waggonsbau vorgesehenen Paneelen sollte die Dicke des geschnittenen Furniers 1,5 mm betragen.
Aufbau des Kerns und der Furniere
Tischlerbretter werden aus Weichholz, Weichholz und Birkenholz hergestellt. In jedem Paneel müssen die Lamellen aus derselben Holzart bestehen. Die Lamellen in der Platte können verklebt oder unverklebt sein. Die Fortsetzung der Lamellen in den Platten entlang der Länge sollte abwechselnd mit einem Abstand zwischen den Fortsetzungen benachbarter Lamellen von mindestens 150 mm erfolgen. Bei tragenden Konstruktionen ist die Fortsetzung der Lamellen über die gesamte Länge nicht zulässig.

Bild 8: Struktur eines Tischlerbretts; H – Dicke; L - Länge: B - Breite
Platten aus unbeschichteten Platten sollten aus Birken-, Erlen-, Buchen- oder Kiefernfurnier hergestellt sein, deren Qualität nicht unter der Klasse BB gemäß der aktuellen Norm für Sperrholz liegt, und Platten aus beschichteten Platten sollten aus Schnittfurnier hergestellt sein, deren Qualität nicht unter der Klasse II liegt (Abb. 8).
Der Aufbau von Zimmereiplatten sollte symmetrisch sein, d. h. die Verkleidung der Platten sollte gleich dick sein. Tischlerbretter, die auf einer Seite mit geschnittenem Furnier beschichtet sind, sollten auf der anderen Seite eine zusätzliche Schicht Schälfurnier haben, deren Dicke der Dicke des geschnittenen Furniers auf der Vorderseite des Bretts entspricht. Die Richtung der Holzfasern auf den Platten von der Vorder- und Rückseite der Verkleidungsplatten sollte gleich sein und entsprechend der Länge der Lamellen parallel oder gerichtet sein. Bei unbeschichteten und beschichteten Platten ist es zulässig, dass die Außenbleche aus Furnierstreifen mit einer Breite von mindestens 100 mm zusammengeklebt werden, unter der Bedingung, dass das Furnier entsprechend der Qualität des Holzes und seiner Farbe und bei beschichteten Platten entsprechend seiner Textur ausgewählt wird. Bei Blechen auf der Rückseite beschichteter Platten mit der Längsrichtung der Holzfasern ist es zulässig, das Furnier entlang der Faserlänge fortzusetzen. In den Außenblechen von unbeschichteten und beschichteten Zimmerbauplatten ist ein Spalt zwischen zwei Fugen von bis zu 0,3 mm zulässig, dessen Länge nicht mehr als 250 mm pro 1 m der Vorderseite und nicht mehr als 3 der Fuge auf der Rückseite der Platte betragen darf. Der Fugenraum in den Deckplatten der beschichteten Platten sollte mit Kleister der entsprechenden Farbe ausgefüllt werden. Holzfehler wie innere Rauheit, Druckstellen, Risse bis zu einer Länge von 200 mm sowie verschmolzene oder teilweise verschmolzene gesunde Äste sind in Latten von Tischlerbrettern zulässig. Nicht verschmolzene Äste und Löcher darin müssen mit Holzeinlagen oder Leim gefüllt werden, auf den das Furnier geklebt werden kann. Fäulnis und Schimmel jeglicher Art in den Brettlatten sind nicht zulässig. Bei unbeschichteten Brettern der Typen AB und B sowie bei beschichteten Brettern des Typs II müssen die Öffnungen aus ausgefallenen Ästen auf den Platten auf der Vorderseite mit Kleister oder Furniereinlagen über Leim gefüllt werden, wodurch die Richtung der Fasern und die Farbe des Holzes angepasst werden. Auf den Außenfurnieren der Rückseite sowie in allen Innenlagen müssen Öffnungen aus gefallenen Ästen mit einem Durchmesser größer als 10 mm mit Kleister oder Furniereinlagen über Leim gefüllt werden. Auf den Oberflächen der Platten dürfen sich keine Flecken oder Leimspuren befinden. Bei der Anlieferung der Platten ist das Klebeband, das die Teile der zugeschnittenen Furnierblätter verbindet, zu entfernen und die darunter liegenden Flächen zu reinigen.
Feuchtigkeit, Ebenheit und Festigkeit
Auf der Rückseite der Platten sind Kratzer und Risse, die durch Abblättern oder Schneiden entstanden sind, in einer Länge von bis zu 300 mm, maximal 2 Stück, zulässig. auf 1 m2 Platten, sowie Aussparungen und Eindrücke von anderen Platten bis zu 100 mm Länge.
Die Luftfeuchtigkeit von Tischlerbrettern sollte 8 ± 2 % betragen. Zulässige Mängel sind in der Tabelle aufgeführt. 11.
Tischlerbretter sollten fest verleimt sein. Die maximale Scherfestigkeit pro Leimschicht im trockenen Zustand darf nicht weniger als 10 kg/cm2 betragen. Angaben zur Endfestigkeit der Platten finden Sie in der Tabelle. 12.
| Plattenkonstruktion | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Klebstoffe | |||||||
| C – 1 | C – 35 | C – 1 | C – 35 | ||||
| 16 und 19 | 150 | 250 | 250 | 250 | 250 | 250 | 250 |
| 100 | 150 | 150 | 150 | 150 | 150 | 150 | |
| 35, 40 | |||||||
| 45 und 50 | 70 | 120 | 120 | 120 | 120 | 120 | 120 |
Historische Anforderungen für besondere Zwecke und Prüfungen
Tischlerplatten, die für die Herstellung von Waggons vorgesehen sind, müssen mit einem feuerbeständigen Schutzmittel imprägniert werden. Tischlerbretter werden in m3 mit einer Genauigkeit von 0,001 m3 berechnet. Die verarbeiteten Platten werden zusätzlich in m2 mit einer Genauigkeit von bis zu 0,01 m2 berechnet.
Die Tischlerbretter werden auf Luftfeuchtigkeit, maximale Scherfestigkeit pro Leimschicht und maximale statische Biegefestigkeit getestet.
Die aufgeführten Klassen, Abmessungen, Toleranzen und Werte stammen aus einer historischen Quelle und sollten nicht als Ersatz für die aktuelle Produktdeklaration, geltende Norm, Konstruktion oder Lastberechnung verwendet werden. Bei der Wahl der Platte und des Klebers müssen Zweck, Feuchtigkeit, Emissionen, Brandschutzanforderungen und Verarbeitungsmethode berücksichtigt werden. Beim Schneiden und Schleifen sind Staubkontrolle, geeignete Werkzeuge und persönlicher Schutz erforderlich.