Archivinhalt und Sicherheit: Der Text bewahrt die historische Beschreibung von Schlössern, Schlüsseln und Türbändern. Er ist keine Beratung zu modernen Sicherheitssystemen, Versicherungsbedingungen oder zur unberechtigten Anfertigung von Schlüsselkopien. Arbeiten Sie nur dann an Schlössern und Schlüsseln, wenn Sie dazu berechtigt sind; beauftragen Sie für Sicherheits-, Brandschutz-, Fluchtweg- und elektronische Schlösser einen qualifizierten Fachbetrieb. Federn, scharfe Kanten, Feilen, Sägen, Flammen, Lösungsmittel und Späne können Verletzungen oder Brände verursachen.

Heute konzentriert sich Savo Kusić auf Holzfenster, Holz-Aluminium-Fenster, kundenspezifische Fenster, Türen und Angebotsanfragen. Bei diesem Artikel handelt es sich weiterhin um ein historisches Haushaltshandbuch und es handelt sich nicht um ein Angebot von Schlosser- oder Schlosserdiensten.

Schäden und deren Reparatur

Im Haushalt gibt es kleine, alltägliche Arbeiten: Den Boden reparieren, zerbrochenes Glas austauschen oder Probleme mit der Tür beheben. Im Originaltext werden sie in der Reihenfolge von einfacher zu komplexer besprochen. Bei einem Schloss gilt es zunächst zu klären, ob die Ursache in der Mechanik selbst, einem unsachgemäßen Einbau der Tür, einem verschlissenen Scharnier oder einem beschädigten Zylinder liegt.

Arten und Teile eines Einbauschlosses

Das historische Handbuch unterscheidet zwischen Einsteckschlössern, Einsteckschlössern und Einsteckschlössern und weist darauf hin, dass Einsteckschlösser normalerweise an Wohntüren angebracht werden.

Sie sind auf der Zeichnung gekennzeichnet: 1. Schlüsselloch, 2. Sperrlasche, 3. Haken, 4. Grifflasche, 5. Zylindermantel, 6. Griffplatz, 7. Schlossgehäuse, 8. Federn und Stifte und 9. letzte Kante. Die Anzeige umfasst auch die Spannschrauben und bei Sicherheitsverschlüssen das Getriebe; Die Anordnung ist in Abbildung 1 dargestellt.

Historische technische Zeichnung der Teile des Einsteckschlosses

Abbildung 1 — Teile eines Einsteckschlosses.

Historische Reparaturverfahren

Der Originaltext beschreibt die Demontage des Gehäuses, das Entfernen der Feder und die Inspektion der Buchse, des Verriegelungsarms, der Lasche und des Verschlusses. Die Feder kann plötzlich herausspringen und alte Mechanismen können scharfe oder gratige Teile aufweisen. Vor der Demontage der Tür ist diese gegen unbeabsichtigtes Schließen zu sichern und die Teile so anzuordnen, dass sie nicht verloren gehen.

Bei einer abgenutzten Grifföffnung beschreibt der Text die Bearbeitung mit einer Feile und das Abdecken des Arms mit einem dünnen Laken. Für den abgenutzten Arm der Hülse ist eine Kante von 1,5 bis 2 mm vorgesehen. Es wird auch erwähnt, wie man eine gebrochene Feder ersetzt, das Karosserieblech zuschneidet und mit Hammer und Feile arbeitet. Diese Maßnahmen gehören zum ursprünglichen historischen Verfahren und stellen keine Toleranz für eine moderne Schleuse dar.

Das Dehnen und Einstellen wird für einen verschlissenen Verschluss beschrieben, mit Kontrolle des Verschlusses in der offenen Position; Der gebogene Teil des Hakens liegt im Originaltext etwa 1 mm über der Lasche. Wenn die Zunge des Griffs und die Öffnung der Aufnahmeplatte nicht mehr übereinstimmen, kann die Ursache darin liegen, dass sich die Tür setzt oder abhebt. Überprüfen Sie vor dem Aufweiten der Öffnung die Scharniere, die Geometrie des Flügels und die Sicherheitsfunktion der Baugruppe.

Das historische Handbuch empfiehlt, rotierende und gleitende Flächen regelmäßig mit säurefreiem Öl zu schmieren. Ein moderner Hersteller benötigt möglicherweise ein anderes Werkzeug, daher haben seine Anweisungen Vorrang. Nach der Montage sollte das Schloss bei geöffneter Tür überprüft werden, damit es nicht durch ein falsch platziertes Teil verriegelt bleibt.

Schlüssel und die historische Art ihrer Herstellung

Für ältere Tasten mit Feder gibt der Originaltext einen Schenkel mit einer Breite von 6–8 mm an und beschreibt die Form der Feder entsprechend der Mechanik. Heutzutage sollte ein Duplikat von einem autorisierten Schlüsseldienst auf der Grundlage des Originals und nur mit der Berechtigung des Eigentümers oder Benutzers angefertigt werden. Drucke, Maße und Fotos des Schlüssels sollten nicht öffentlich zugänglich sein.

Der historische Prozess umfasst das Messen des rohen Schlüssels, das Einspannen in einen Schraubstock, das Feilen des Hebelarms und der Zunge sowie das Überprüfen der Form, wie in Abbildung 2 dargestellt.

Historische Zeichnung des Messens, Spannens und Handfeilens eines Schlüssels

Abbildung 2 — historischer Ablauf der manuellen Schlüsselfertigung.

Im Folgenden wird im Original beschrieben, wie man die Lage der Rillen vom Original übernimmt, mit der Säge schneidet, mit Nadelfeilen nacharbeitet und die Kanten verrundet. Es wurde auch beschrieben, dass die Feder mit einer Flamme angezündet wurde, um den Kontaktpunkt zu erkennen, und dann mit Benzin gewaschen wurde. Aufgrund von Feuer, Dämpfen, Verbrennungen und der Möglichkeit des unbefugten Kopierens sollte dieses Verfahren nicht angewendet werden; Ein geeignetes Duplikat wird von einem professionellen Dienstleister mit geeigneter Ausrüstung angefertigt.

Bei Schlüsseln mit zwei Federn betont der Text die gegenseitige Symmetrie. Für den Schließzylinder gibt er an, dass die Herstellung deutlich aufwändiger sei und man vom Original ausgeht. Moderne sichere Profile erfordern möglicherweise eine Sicherheitskarte oder eine andere Autorisierung.

Bei Stufenfedern gibt es im historischen Text an, dass die Zahl der möglichen Variationen mit der Anzahl der Stufen zunimmt: Für sechs Stufen heißt es 720, für acht 40320 Variationen. Bei diesen Aussagen handelt es sich nicht um eine moderne Einschätzung der Sicherheit des Schlosses.

Historischer Umbau und heutige Sicherheitsabgrenzung

Im Originalhandbuch wird beschrieben, wie man ein normales Schloss modifiziert, indem man ein Loch mit einem Durchmesser von 2 mm bohrt und ein Stück Nagel mit einem Durchmesser von 3 mm und einer Länge von 5 mm hinzufügt. Im Text wird ein Ende auf einen Durchmesser von 2 mm und eine Länge von 3 mm angepasst und eine Nut mit einer Breite von 3 mm und einer Tiefe von 2 mm im Stift des Schlüssels geformt. Dies erfolgt ausschließlich zur Wahrung des historischen Inhalts: Eine improvisierte Änderung kann das Schloss schwächen, den Ausgang blockieren oder die erklärte Funktion ungültig machen und sollte nicht an einer in Gebrauch befindlichen Tür durchgeführt werden.

Öffnungsrichtung, Schließzylinder und Scharniere

Bei der Auswahl eines Schlosses ist es wichtig, ob die Tür oder das Fenster links oder rechts ist. Die historische Zeichnung zeigt die Bestimmungsmethode im Bild 3, im oberen Teil.

Der Originaltext beschreibt Yale-Zylinderschlösser und Wertheim-Zweistiftschlösser als Sicherheitsvorrichtungen und macht im Mittelteil den historischen Sicherheitsanspruch geltend, der in Abbildung 3 dargestellt ist. Versicherungsbedingungen und Sicherheitsklassen hängen heute von der gültigen Police, den Normen, der kompletten Türbaugruppe, dem Zylinder, dem Schild, der Aufnahmeplatte und der Montageart ab; Daher darf der alte Kostenvoranschlag nicht als Deckungs- oder Sicherheitsnachweis verwendet werden.

Historische Zeichnungen von Öffnungsrichtung, Schließzylinder und verschiedenen Scharnieren

Abbildung 3 — Schlösser, Öffnungsrichtung und Scharniere.

Das Schloss funktioniert nur dann einwandfrei, wenn die Türen und Fenster ordnungsgemäß schließen und die Scharniere funktionstüchtig und gewartet sind. Beim Austausch eines Scharniers wird im Originaltext von einer Unterlegscheibe gesprochen, wenn das neue Scharnier dünner ist, oder von einer zusätzlichen Senkung, wenn es dicker ist. Eine Unterlegscheibe beschreibt eine Furnierplatte mit der gleichen Form wie der vertiefte Teil.

Der untere Teil des Bildes 3 zeigt mehrere historische Scharnierformen und einen Untersetzer.

Die Wahl sollte nicht nur auf dem Namen des Scharniers basieren. Wichtig sind Material, Maße, Masse und Geometrie des Flügels, Öffnungsrichtung, Größe der Öffnung, Beschaffenheit des Rahmens und Art der Befestigung. Schwere Türen, Brandschutztüren und Fluchttüren erfordern zertifizierte Komponenten und eine fachgerechte Montage.

Animierte Darstellung der Funktion des Schlüssels und der Stifte im Schließzylinder